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Vernetzte Frauen

Netzwerke als Beitrag zur beruflichen Förderung von Frauen

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Seit Mitte der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts spriessen sie wie Pilze aus dem Boden – berufliche Netzwerke von und für Frauen. Mehrere hundert solcher Netzwerke existieren in Deutschland. Bisher wurde diesen Netzwerken wenig wissenschaftliches Interesse zuteil. Durch ihre Selbstorganisation und geringe institutionelle Bindung befinden sie sich in einer Grauzone zwischen Frauenförderung und Frauenbildung. Bei allem unterschiedlichen Profil haben die Netzwerke eines gemeinsam: Sie wollen die berufliche Situation von Frauen in Gesellschaft und Arbeitswelt verbessern und die Entwicklung von Kompetenzen der Netzwerkfrauen durch den Austausch von Informationen, Erfahrungen und Kontakten unterstützen. In der vorliegenden Untersuchung soll überprüft werden, ob berufliche Frauennetzwerke das erbringen, was sie sich zum Ziel gesetzt haben. Dazu wurden zahlreiche Frauen zweier Netzwerke befragt. Wie sehen die Kontakte und Beziehungen aus, durch die sich diese Netzwerke strukturieren und funktionieren? Wie gestaltet sich in flexiblen Organisations- und Arbeitsformen das konkrete Miteinander? Gelingt es Frauen in diesen Netzwerkformen, eine nachhaltige berufliche Förderung zu erzeugen? Können von solchen Netzwerken produktive Impulse für Frauenförderung und Frauenbildung ausgehen? Welche Kooperationen und Projekte sind denkbar?

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Vernetzte Frauen, Antje Goy

Langue
Année de publication
2004
Reliure
(souple)
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Titre
Vernetzte Frauen
Sous-titre
Netzwerke als Beitrag zur beruflichen Förderung von Frauen
Langue
Allemand
Auteurs
Antje Goy
Format
souple
Pages
256
ISBN10
3899832507
ISBN13
9783899832501
Séries
Mots clés
Description
Seit Mitte der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts spriessen sie wie Pilze aus dem Boden – berufliche Netzwerke von und für Frauen. Mehrere hundert solcher Netzwerke existieren in Deutschland. Bisher wurde diesen Netzwerken wenig wissenschaftliches Interesse zuteil. Durch ihre Selbstorganisation und geringe institutionelle Bindung befinden sie sich in einer Grauzone zwischen Frauenförderung und Frauenbildung. Bei allem unterschiedlichen Profil haben die Netzwerke eines gemeinsam: Sie wollen die berufliche Situation von Frauen in Gesellschaft und Arbeitswelt verbessern und die Entwicklung von Kompetenzen der Netzwerkfrauen durch den Austausch von Informationen, Erfahrungen und Kontakten unterstützen. In der vorliegenden Untersuchung soll überprüft werden, ob berufliche Frauennetzwerke das erbringen, was sie sich zum Ziel gesetzt haben. Dazu wurden zahlreiche Frauen zweier Netzwerke befragt. Wie sehen die Kontakte und Beziehungen aus, durch die sich diese Netzwerke strukturieren und funktionieren? Wie gestaltet sich in flexiblen Organisations- und Arbeitsformen das konkrete Miteinander? Gelingt es Frauen in diesen Netzwerkformen, eine nachhaltige berufliche Förderung zu erzeugen? Können von solchen Netzwerken produktive Impulse für Frauenförderung und Frauenbildung ausgehen? Welche Kooperationen und Projekte sind denkbar?