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Innovationstheorien sind zentral für die ökonomische Entwicklung und umfassen verschiedene Ansätze, von der neoklassischen Modellierung bis hin zu evolutorischen Modellen, die oft biologische Methoden nutzen und sich auf die Anbieterseite konzentrieren. In diesem Buch wird ein alternativer evolutorischer Ansatz vorgestellt, der auf Poppers Theorie der objektiven Erkenntnis basiert und eine evolutorische Theorie für Konsumgüter formuliert. Der Ansatz beschreibt Güter anhand ihrer Eigenschaften und des Nutzens für den Konsumenten. Konsumenten streben danach, ihren Nutzen zu maximieren und suchen nach Gütern mit komplexeren Eigenschaften. Diese Entwicklung wird jedoch durch die Kosten des Güterwechsels und die höheren Ressourcenanforderungen des Anbieters, die mit zunehmender Komplexität einhergehen, gehemmt. Zudem entstehen dem Anbieter erhebliche Kosten bei technologischen Wechseln. Trotz dieser Herausforderungen findet eine kontinuierliche Entwicklung der Güter statt, was durch den wettbewerblichen Prozess erklärt werden kann. Anbieter müssen innovative Lösungen entwickeln, um Arbitragegewinne zu erzielen, da ihre Monopolstellung zeitlich begrenzt ist. Der Produktlebenszyklus, der die Wechselwirkungen zwischen Arbitragemöglichkeiten und Gewinnerosion beschreibt, wird durch die Höhe der Gewinne, die switching costs und die Verbreitungsgeschwindigkeit von Informationen über Gütereigenschaften beeinflusst.
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Volkswirtschaftliche Schriften - 487: Eine nachfrageorientierte Innovationstheorie. Mit Abb., Joachim Weckwerth
- Langue
- Année de publication
- 1999
- Reliure
- (souple),
- État du livre
- Bon
- Prix
- 60,99 €
Modes de paiement
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- Titre
- Volkswirtschaftliche Schriften - 487: Eine nachfrageorientierte Innovationstheorie. Mit Abb.
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Joachim Weckwerth
- Éditeur
- Duncker & Humblot
- Publié
- 1999
- Format
- souple
- Pages
- 188
- ISBN10
- 3428095502
- ISBN13
- 9783428095506
- Séries
- Mots clés
- Manuels universitaires, Évolution, Innovation
- Description
- Innovationstheorien sind zentral für die ökonomische Entwicklung und umfassen verschiedene Ansätze, von der neoklassischen Modellierung bis hin zu evolutorischen Modellen, die oft biologische Methoden nutzen und sich auf die Anbieterseite konzentrieren. In diesem Buch wird ein alternativer evolutorischer Ansatz vorgestellt, der auf Poppers Theorie der objektiven Erkenntnis basiert und eine evolutorische Theorie für Konsumgüter formuliert. Der Ansatz beschreibt Güter anhand ihrer Eigenschaften und des Nutzens für den Konsumenten. Konsumenten streben danach, ihren Nutzen zu maximieren und suchen nach Gütern mit komplexeren Eigenschaften. Diese Entwicklung wird jedoch durch die Kosten des Güterwechsels und die höheren Ressourcenanforderungen des Anbieters, die mit zunehmender Komplexität einhergehen, gehemmt. Zudem entstehen dem Anbieter erhebliche Kosten bei technologischen Wechseln. Trotz dieser Herausforderungen findet eine kontinuierliche Entwicklung der Güter statt, was durch den wettbewerblichen Prozess erklärt werden kann. Anbieter müssen innovative Lösungen entwickeln, um Arbitragegewinne zu erzielen, da ihre Monopolstellung zeitlich begrenzt ist. Der Produktlebenszyklus, der die Wechselwirkungen zwischen Arbitragemöglichkeiten und Gewinnerosion beschreibt, wird durch die Höhe der Gewinne, die switching costs und die Verbreitungsgeschwindigkeit von Informationen über Gütereigenschaften beeinflusst.



