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Makellos

Wie die Beautyindustrie unseren Selbstwert verkauft. Ein Hautarzt über Botox, Schönheitsdruck und das Recht, natürlich zu altern.

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  • 348pages
  • 13 heures de lecture

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Zwanzig Jahre lang hat der Hautarzt Lukas Pindur daran verdient, dass Menschen sich selbst nicht genügen: mit Botox, Fillern und einem Beruf, der davon lebt, bis er es nicht mehr mit sich vereinbaren konnte. In «Makellos» erzählt der Ennetbadener, was er in Tausenden Gesichtern gesehen hat, von der Fünfzigjährigen, die sich im Handspiegel wiederfindet, bis zur Siebzehnjährigen, die wegen eines Kommentars auf TikTok ihre Sommersprossen weglasern lassen will. Er beschreibt eine Industrie, die den Mangel nicht erfindet, sondern ihm einen Preis gibt, und stellt die Frage dahinter: Wem gehört das Urteil über unseren Wert? Das Buch verbindet drei Ebenen. Die persönliche Geschichte eines Arztes, der merkt, dass er Teil dessen geworden ist, wovor er heute warnt. Den Blick in ein System, in dem eine Behandlung zur Ware wird, mit Zahlen, Studien und Begriffen wie FONA, Fear of Not Being Accepted, der Angst, nicht mehr dazuzugehören. Und eine Gegenbewegung, die über die Haut hinaus zu der Frage führt, wer wir sind, wenn wir nichts mehr beweisen müssen.

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Makellos, Lukas Pindur

Langue
Année de publication
2026
Reliure
(rigide)
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Titre
Makellos
Sous-titre
Wie die Beautyindustrie unseren Selbstwert verkauft. Ein Hautarzt über Botox, Schönheitsdruck und das Recht, natürlich zu altern.
Langue
Allemand
Publié
2026
Format
rigide
Pages
348
ISBN13
9783952667903
Séries
Description
Zwanzig Jahre lang hat der Hautarzt Lukas Pindur daran verdient, dass Menschen sich selbst nicht genügen: mit Botox, Fillern und einem Beruf, der davon lebt, bis er es nicht mehr mit sich vereinbaren konnte. In «Makellos» erzählt der Ennetbadener, was er in Tausenden Gesichtern gesehen hat, von der Fünfzigjährigen, die sich im Handspiegel wiederfindet, bis zur Siebzehnjährigen, die wegen eines Kommentars auf TikTok ihre Sommersprossen weglasern lassen will. Er beschreibt eine Industrie, die den Mangel nicht erfindet, sondern ihm einen Preis gibt, und stellt die Frage dahinter: Wem gehört das Urteil über unseren Wert? Das Buch verbindet drei Ebenen. Die persönliche Geschichte eines Arztes, der merkt, dass er Teil dessen geworden ist, wovor er heute warnt. Den Blick in ein System, in dem eine Behandlung zur Ware wird, mit Zahlen, Studien und Begriffen wie FONA, Fear of Not Being Accepted, der Angst, nicht mehr dazuzugehören. Und eine Gegenbewegung, die über die Haut hinaus zu der Frage führt, wer wir sind, wenn wir nichts mehr beweisen müssen.