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WORK IN PROGRESS. WORK ON PROGRESS. 2024

14 Jahre Beiträge kritischer Wissenschaft Doktorand*innen-Jahrbuch 2024 der Rosa-Luxemburg-Stiftung

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Ziel des Doktorand*innen-Jahrbuchs der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist es, den Stipendiat*innen eine zumeist erste Plattform für ihre wissenschaftliche Arbeit und kritische Diskussionsanstöße zu schaffen. Denn die Rosa-Luxemburg-Stiftung begreift sich als Bildungsinstitution, die Studierenden und Promovierenden ermöglicht, neues Wissen zu produzieren, indem sie wissenschaftliches Arbeiten fördert. Die Doktorand*innenjahrbücher dokumentieren diesen Bildungsvorgang in prozesshafter Weise, indem Jahr für Jahr wichtige Vorhaben und Ergebnisse präsentiert werden. Das Selbstverständnis, das dem zu Grunde liegt, besteht aus einem dialektischen Bildungs- und Wissenschaftsbegriff: Wissenschaft ist politisch, muss aus dem Elfenbeinturm heraus, das heißt, sie ist eingreifend, bzw. bewahrt die Einheit aus Theorie und Praxis, um sich in den Dienst der Gesellschaft zu stellen. Wissenschaft darf engagiert und normativ sein, ohne sich den Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit gefallen lassen zu müssen. Sie muss sich vor allem dagegen verwahren, von Herrschaftsinteressen instrumentalisiert zu werden. Denn Bildung ist zum einen das Bilden von sich selbst, zum anderen das Bilden des gesellschaftlichen Ganzen. Es geht nicht nur darum, die Welt zu begreifen, sondern sie durch das Begreifen auch zu verändern. Diese Prozesse sind niemals abgeschlossen, daher im wahrsten Sinne des Wortes WORK IN PROGRESS und WORK ON PROGRESS.

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WORK IN PROGRESS. WORK ON PROGRESS. 2024, Unknown Author

Langue
Année de publication
2024
Reliure
(souple)
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Titre
WORK IN PROGRESS. WORK ON PROGRESS. 2024
Sous-titre
14 Jahre Beiträge kritischer Wissenschaft Doktorand*innen-Jahrbuch 2024 der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Langue
Allemand
Éditeur
VSA Verlag
Publié
2024
Format
souple
Pages
300
ISBN10
3964882275
ISBN13
9783964882271
Séries
Description
Ziel des Doktorand*innen-Jahrbuchs der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist es, den Stipendiat*innen eine zumeist erste Plattform für ihre wissenschaftliche Arbeit und kritische Diskussionsanstöße zu schaffen. Denn die Rosa-Luxemburg-Stiftung begreift sich als Bildungsinstitution, die Studierenden und Promovierenden ermöglicht, neues Wissen zu produzieren, indem sie wissenschaftliches Arbeiten fördert. Die Doktorand*innenjahrbücher dokumentieren diesen Bildungsvorgang in prozesshafter Weise, indem Jahr für Jahr wichtige Vorhaben und Ergebnisse präsentiert werden. Das Selbstverständnis, das dem zu Grunde liegt, besteht aus einem dialektischen Bildungs- und Wissenschaftsbegriff: Wissenschaft ist politisch, muss aus dem Elfenbeinturm heraus, das heißt, sie ist eingreifend, bzw. bewahrt die Einheit aus Theorie und Praxis, um sich in den Dienst der Gesellschaft zu stellen. Wissenschaft darf engagiert und normativ sein, ohne sich den Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit gefallen lassen zu müssen. Sie muss sich vor allem dagegen verwahren, von Herrschaftsinteressen instrumentalisiert zu werden. Denn Bildung ist zum einen das Bilden von sich selbst, zum anderen das Bilden des gesellschaftlichen Ganzen. Es geht nicht nur darum, die Welt zu begreifen, sondern sie durch das Begreifen auch zu verändern. Diese Prozesse sind niemals abgeschlossen, daher im wahrsten Sinne des Wortes WORK IN PROGRESS und WORK ON PROGRESS.