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Erinnerungsräume

Architekturen des Krieges

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Im Mittelpunkt des einjährigen Projektes steht die Auseinandersetzung mit militärischen Räumen in der Großregion und Trier. An der Fachhochschule Trier sowie an Kunsthochschulen in Metz, Épinal und Liège werden künstlerische Werkstätten durchgeführt, um Entwürfe zu erstellen, die sich mit der militärischen Geschichte Triers und der Großregion im Kontext der Bunker- und Befestigungsanlagen des 20. Jahrhunderts beschäftigen. Das Projekt „Erinnerungsräume“ verfolgt das Ziel, den Umgang mit diesem militärischen Erbe zu reflektieren und ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Der Begriff „Erinnerungsräume“ verdeutlicht, dass der Raum, in dem wir leben, durch politisches, soziales Handeln und kulturelle Praktiken geprägt wird. Dabei bezieht sich der Raum nicht nur auf geographische oder architektonische Orte, sondern auch auf soziale und politische Kontexte wie Familie, Stadt oder Nation. Unser Verständnis dieser Räume ist das Ergebnis historischer Prozesse, die sich in den Erinnerungsräumen als Spuren manifestieren. Erinnerung bedeutet, eine bestimmte Perspektive einzunehmen, die durch Herkunft, gesellschaftliche Realität und kulturelle Prägung geprägt ist. Sie erfordert die Entwicklung von Bildern oder Vorstellungen der Geschichte, die uns helfen, uns in der Gegenwart zu verorten und unsere Zukunft zu gestalten.

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Erinnerungsräume, Anna Bulanda Pantalacci

Langue
Année de publication
2009
Reliure
(souple)
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Titre
Erinnerungsräume
Sous-titre
Architekturen des Krieges
Langue
Allemand
Éditeur
Kliomedia
Publié
2009
Format
souple
Pages
163
ISBN10
3898901335
ISBN13
9783898901338
Séries
Description
Im Mittelpunkt des einjährigen Projektes steht die Auseinandersetzung mit militärischen Räumen in der Großregion und Trier. An der Fachhochschule Trier sowie an Kunsthochschulen in Metz, Épinal und Liège werden künstlerische Werkstätten durchgeführt, um Entwürfe zu erstellen, die sich mit der militärischen Geschichte Triers und der Großregion im Kontext der Bunker- und Befestigungsanlagen des 20. Jahrhunderts beschäftigen. Das Projekt „Erinnerungsräume“ verfolgt das Ziel, den Umgang mit diesem militärischen Erbe zu reflektieren und ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Der Begriff „Erinnerungsräume“ verdeutlicht, dass der Raum, in dem wir leben, durch politisches, soziales Handeln und kulturelle Praktiken geprägt wird. Dabei bezieht sich der Raum nicht nur auf geographische oder architektonische Orte, sondern auch auf soziale und politische Kontexte wie Familie, Stadt oder Nation. Unser Verständnis dieser Räume ist das Ergebnis historischer Prozesse, die sich in den Erinnerungsräumen als Spuren manifestieren. Erinnerung bedeutet, eine bestimmte Perspektive einzunehmen, die durch Herkunft, gesellschaftliche Realität und kulturelle Prägung geprägt ist. Sie erfordert die Entwicklung von Bildern oder Vorstellungen der Geschichte, die uns helfen, uns in der Gegenwart zu verorten und unsere Zukunft zu gestalten.