Bookbot

Phänomenologie ironischen Geistes

Ethik, Poetik und Politik der Moderne

Paramètres

  • 386pages
  • 14 heures de lecture

En savoir plus sur le livre

Dieses Buch rekonstruiert die Geschichte des ironischen Geistes der Moderne. Dieser tritt erstmals auf mit der sprachtheoretischen Erfindung der Ironie in der Romantik und er verschwindet überall dort, wo die Annahme einer grundsätzlich sprachlich verfassten Wirklichkeit (so die ironie-affine These von Friedrich Schlegel bis Derrida und Deleuze) nicht mehr geteilt wird. Dazwischen liegt eine Unzahl an ironischen Phänomenen in ethischen (Hegel, Kierkegaard), poetologischen (von den Romantikern bis Musil) und politischen (Schmitt, Rorty) Diskursen. Es sind drei unterschiedliche und unvereinbare Operationsweisen (affirmativ, neutral, subversiv) des einstigen rhetorischen Topos Ironie, die sich noch in den unterschiedlichsten historischen Kontexten und Phänomenen wiederfinden lassen.

Achat du livre

Phänomenologie ironischen Geistes, Armen Avanessian

Langue
Année de publication
2010
Reliure
(souple),
État du livre
Bon
Prix
66,99 €

Modes de paiement

Personne n'a encore évalué .Évaluer

Titre
Phänomenologie ironischen Geistes
Sous-titre
Ethik, Poetik und Politik der Moderne
Langue
Allemand
Publié
2010
Format
souple
Pages
386
ISBN10
3770542665
ISBN13
9783770542666
Séries
Description
Dieses Buch rekonstruiert die Geschichte des ironischen Geistes der Moderne. Dieser tritt erstmals auf mit der sprachtheoretischen Erfindung der Ironie in der Romantik und er verschwindet überall dort, wo die Annahme einer grundsätzlich sprachlich verfassten Wirklichkeit (so die ironie-affine These von Friedrich Schlegel bis Derrida und Deleuze) nicht mehr geteilt wird. Dazwischen liegt eine Unzahl an ironischen Phänomenen in ethischen (Hegel, Kierkegaard), poetologischen (von den Romantikern bis Musil) und politischen (Schmitt, Rorty) Diskursen. Es sind drei unterschiedliche und unvereinbare Operationsweisen (affirmativ, neutral, subversiv) des einstigen rhetorischen Topos Ironie, die sich noch in den unterschiedlichsten historischen Kontexten und Phänomenen wiederfinden lassen.