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Hightech für Hitler

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Auf dem Seeberg in Kleinmachnow, südlich von Berlin, entstand zwischen 1939 und 1943 ein geheimes Gebäudekomplex der Reichspostforschungsanstalt, wo Minister Wilhelm Ohnesorge neue Waffentechnologien entwickeln ließ. Die Hauptforschungsgebiete umfassten Hochfrequenztechnik, Fernsehen, Radar und Atomphysik. Ohnesorge wählte diesen Standort nicht nur wegen seiner Abgeschiedenheit, sondern auch wegen der Hakeburg, einem alten wilhelminischen Prachtbau, den er als private Residenz nutzen ließ. Hubert Faensen beleuchtet die wenig bekannten Hightech-Projekte der NS-Zeit sowie die damit verbundenen Machtspiele innerhalb des „Dritten Reiches“. Zudem wird die Geschichte des architektonisch einzigartigen Komplexes behandelt, der heute unter Denkmalschutz steht. Von 1947 bis 1989 diente die Hakeburg verschiedenen Bildungseinrichtungen der SED, während sie zeitweise auch als Hotel und Ausflugslokal fungierte. Aktuell wird um eine angemessene Nutzung der ehemaligen Institutsgebäude gerungen. Faensen erzählt die Geschichte der Hakeburg und des Geländes vom Kaiserreich bis zur Gegenwart mit einem scharfen Blick für Details, ohne ins Anekdotische oder Verallgemeinernde abzudriften. Aus einer Vielzahl von Akten und Zeitzeugenberichten entsteht ein kaum bekannter deutscher Erinnerungsort.

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Hightech für Hitler, Hubert Faensen

Langue
Année de publication
2001
Reliure
(rigide),
État du livre
Abîmé
Prix
9,49 €

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Titre
Hightech für Hitler
Langue
Allemand
Éditeur
Links
Publié
2001
Format
rigide
Pages
198
ISBN10
3861532522
ISBN13
9783861532521
Séries
Catégories
Description
Auf dem Seeberg in Kleinmachnow, südlich von Berlin, entstand zwischen 1939 und 1943 ein geheimes Gebäudekomplex der Reichspostforschungsanstalt, wo Minister Wilhelm Ohnesorge neue Waffentechnologien entwickeln ließ. Die Hauptforschungsgebiete umfassten Hochfrequenztechnik, Fernsehen, Radar und Atomphysik. Ohnesorge wählte diesen Standort nicht nur wegen seiner Abgeschiedenheit, sondern auch wegen der Hakeburg, einem alten wilhelminischen Prachtbau, den er als private Residenz nutzen ließ. Hubert Faensen beleuchtet die wenig bekannten Hightech-Projekte der NS-Zeit sowie die damit verbundenen Machtspiele innerhalb des „Dritten Reiches“. Zudem wird die Geschichte des architektonisch einzigartigen Komplexes behandelt, der heute unter Denkmalschutz steht. Von 1947 bis 1989 diente die Hakeburg verschiedenen Bildungseinrichtungen der SED, während sie zeitweise auch als Hotel und Ausflugslokal fungierte. Aktuell wird um eine angemessene Nutzung der ehemaligen Institutsgebäude gerungen. Faensen erzählt die Geschichte der Hakeburg und des Geländes vom Kaiserreich bis zur Gegenwart mit einem scharfen Blick für Details, ohne ins Anekdotische oder Verallgemeinernde abzudriften. Aus einer Vielzahl von Akten und Zeitzeugenberichten entsteht ein kaum bekannter deutscher Erinnerungsort.