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Die vergessene Bauernpartei

Der Steirische Landbund und sein Einfluss auf die österreichische Politik 1918-1934

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Der „Landbund für Österreich“ – eine heute fast vergessene Bauernpartei – spielte im politischen Leben der Ersten Republik eine gewichtige Rolle. Lange Jahre in Koalition mit den Christlich-Sozialen, stellte er drei Vizekanzler, in Kärnten und im Burgenland kamen vier Landeshauptmänner aus seinen Reihen, und in der Steiermark dominierte er die „Bauern-kammer“. Anfang der dreißiger Jahre hielt der Landbund von allen Parteien am klarsten und eindeutigsten am demokratischen Kurs fest, bis er – als letztes demokratisches Korrektiv – im September 1933 aus der Regierung gedrängt wurde. Trotz seiner Bedeutung fehlte bisher eine umfassende Darstellung der Geschichte des Land- bundes, die in diesem Buch – mit Hauptaugenmerk auf der Steiermark – erstmals vorgelegt wird. Die Steiermark zählte nicht nur zu jenen drei Bundesländern, in denen der Landbund die größte Bedeutung hatte; aus ihr stammte auch ein Großteil seiner Führer, so die beiden Vize- kanzler Karl Hartleb und Franz Winkler. Nicht zuletzt wurde auch der Zusammenschluss der verschiedenen unabhängigen Bauernbünde zum Landbund durch den steirischen Abgeord- neten Leopold Stocker initiiert, der auch dessen erster Obmann war.

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Die vergessene Bauernpartei, Alexander Haas

Langue
Année de publication
2000
Reliure
(rigide),
État du livre
Bon
Prix
5,59 €

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Titre
Die vergessene Bauernpartei
Sous-titre
Der Steirische Landbund und sein Einfluss auf die österreichische Politik 1918-1934
Langue
Allemand
Éditeur
Stocker
Publié
2000
Format
rigide
Pages
415
ISBN10
3702008853
ISBN13
9783702008857
Séries
Description
Der „Landbund für Österreich“ – eine heute fast vergessene Bauernpartei – spielte im politischen Leben der Ersten Republik eine gewichtige Rolle. Lange Jahre in Koalition mit den Christlich-Sozialen, stellte er drei Vizekanzler, in Kärnten und im Burgenland kamen vier Landeshauptmänner aus seinen Reihen, und in der Steiermark dominierte er die „Bauern-kammer“. Anfang der dreißiger Jahre hielt der Landbund von allen Parteien am klarsten und eindeutigsten am demokratischen Kurs fest, bis er – als letztes demokratisches Korrektiv – im September 1933 aus der Regierung gedrängt wurde. Trotz seiner Bedeutung fehlte bisher eine umfassende Darstellung der Geschichte des Land- bundes, die in diesem Buch – mit Hauptaugenmerk auf der Steiermark – erstmals vorgelegt wird. Die Steiermark zählte nicht nur zu jenen drei Bundesländern, in denen der Landbund die größte Bedeutung hatte; aus ihr stammte auch ein Großteil seiner Führer, so die beiden Vize- kanzler Karl Hartleb und Franz Winkler. Nicht zuletzt wurde auch der Zusammenschluss der verschiedenen unabhängigen Bauernbünde zum Landbund durch den steirischen Abgeord- neten Leopold Stocker initiiert, der auch dessen erster Obmann war.