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Björn Oellers

    Zwang statt Freiheit - zum autoritären Gehalt der Lehre Hayeks
    • 2017

      Der Begriff 'Neoliberalismus' ist weit verbreitet, doch seine Bedeutung bleibt oft unklar. Friedrich August von Hayek ist einer der Hauptvertreter dieser Ideologie, dessen Ideen in den Programmen konservativer und sozialdemokratischer Parteien zu finden sind. Diese Studie untersucht Hayeks Lehre, die als Dogmensystem auf einem „Glaubensbekenntnis“ basiert. Es wird aufgezeigt, dass Hayeks Lehre die autoritären Verhältnisse, aus denen sie hervorgegangen ist, verdrängt. Nach Hayek soll das Individuum diese Verhältnisse als unbegreifbar hinnehmen, doch das Verdrängte kehrt in seinen Dogmen zurück. Die Forschungsarbeit stützt sich auf Studien des Frankfurter Instituts für Sozialforschung, die den autoritären Charakter gesellschaftlicher Verhältnisse thematisieren. Zunächst werden die Merkmale des autoritären Charakters von Individuum und Gesellschaft herausgearbeitet, einschließlich der methodischen und theoretischen Grundlagen. Die Erkenntnisse dieser Studien bieten eine Kritik der autoritären Verhältnisse, die Hayek als unerkennbar voraussetzt. Anschließend wird die neoliberale Lehre Hayeks anhand seiner Hauptschriften analysiert, die als „Manifeste des theoretischen Neoliberalismus“ gelten. Dabei werden die autoritären Inhalte seiner Lehre als Konsequenzen der Verdrängung des autoritären Charakters dargestellt, die die grundlegenden Merkmale des heutigen neoliberalen Individuums prägen.

      Zwang statt Freiheit - zum autoritären Gehalt der Lehre Hayeks