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Helmut Klemm

    Die Mitwirkung deutscher Freimaurer beim Aufbau beruflicher Sonntagsschulen im Spannungsfeld zwischen Aufklärung und industrieller Revolution
    • Das Buch beleuchtet die Entstehung und Arbeitsweise der Freimaurerlogen in den deutschen Staaten von 1737 bis zum Freimaurerverbot. Die Ideen der Aufklärung spiegeln sich in den humanitären und bildungspolitischen Initiativen des Männerbundes wider, der sich zum Wohle der Benachteiligten einsetzte. Unter dem Motto „Tue Gutes, aber rede nicht darüber!“ hielten Freimaurer ihre humanistischen Aktivitäten oft geheim und verbanden sie mit öffentlichen Körperschaften. In Sachsen waren Logen in Leipzig (1816) und Dresden (1817) Vorreiter bei der Gründung berufsbegleitender Sonn- und Feiertagsschulen, trotz Widerständen klerikaler Behörden. Die Logen stellten ihre geweihten Räume für kostenfreien Unterricht zur Verfügung, der zunächst grundlegende Bildungsdefizite beseitigen sollte. Mit der industriellen Entwicklung und der Gewerbefreiheit wurden auch berufsspezifische Lehrgebiete einbezogen. Der Autor belegt die Mitwirkung von Freimaurern an bislang nicht zugeordneten beruflichen Sonntagschulen und Lehrerseminaren. Erfolgreiche Aufstiegsqualifizierungen für Jugendliche aus unteren sozialen Schichten werden dokumentiert. In den Thüringer Herzogtümern trafen sich die Logen häufig bei Hofe, was die Trennung von staatlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten erschwerte. Ein besonderes Kapitel widmet sich den Thüringer Herzoginnen und dem Freundeskreis des Freimaurer-Instituts in Dresden. Mit der Gestaltung beruflicher Sonntagsschulen tru

      Die Mitwirkung deutscher Freimaurer beim Aufbau beruflicher Sonntagsschulen im Spannungsfeld zwischen Aufklärung und industrieller Revolution