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Tommas Kaplan

    Einfluss der Organisationskultur und der organisationalen Gerechtigkeit auf wirtschaftskriminelles Verhalten
    • 2016

      Der Abgasskandal von VW, die Durchsuchungen bei der Deutschen Bank und die Korruptionsverstöße der Siemens AG zeigen das Versagen bestehender Compliance-Programme, obwohl diese Unternehmen als Vorreiter in der Entwicklung von Compliance-Management-Systemen (CMS) gelten. Das Werk untersucht die Gründe für das Scheitern vieler Compliance-Programme und hebt hervor, dass wirtschaftskriminologische und systemische Phänomene, wie die Sozialisation der Mitarbeiter und die brauchbare Illegalität, bisher vernachlässigt wurden. Es wird ein Zusammenhang zwischen Compliance, Organisationskultur, kontraproduktivem Verhalten und organisationaler Gerechtigkeit hergestellt. Zudem werden die möglichen Auswirkungen dieser Abhängigkeiten aufgezeigt, wenn sie bei der Gestaltung eines Compliance-Programms ignoriert werden. Der entwickelte Leitfaden bietet Wissen und Erfahrung zur Implementierung eines Compliance-Committees (CC), das die Wirksamkeit von Compliance-Programmen stärken soll. Die Trias-Prävention des CC beeinflusst positiv den Wahrnehmungs- und Bewertungsprozess für compliancekonformes Verhalten und fördert eine höhere Normakzeptanz durch differenzierte Normverinnerlichung. Der Autor Tommas Kaplan, mit einem Hintergrund in der Kriminalpolizei und einem Master in Compliance, ist als Leiter Compliance und HR in der Immobilienwirtschaft tätig und spezialisiert auf CMS, Internal Investigations und HR-Compliance.

      Einfluss der Organisationskultur und der organisationalen Gerechtigkeit auf wirtschaftskriminelles Verhalten